Für die ehemalige 9b ging es nach zwei Jahren Warten auf die lang ersehnte Fahrt nach Berlin, die eigentlich im Rahmen der Preisverleihung zum Energiesparmeister stattfinden sollte. Zu Beginn haben wir die typischen Sightseeing-Spots besichtigt und zudem einen geographischen Rundgang durch diverse Stadtviertel zum Thema Gentrifizierung gemacht. Das Highlight war der Besuch im Bundestag. Bei einem anschließenden Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Christian Schreider konnten uns viele spannende Fragen beantwortet werden. Die Abende haben wir auf dem Tempelhofer Feld und dem Mauerpark ausklingen lassen und dadurch einen sehr schönen Einblick in das Berliner Leben und den Berliner Lifestyle erhalten. Zwischendrin blieb viel Freizeit, in der wir selbst die Stadt erkunden konnten.

Die Französischkurse der MSS 10 und der Crashkurs 11 besuchten am 18.07.2022 mit Frau Beil und Herrn Mantelli das idyllische Wissembourg / Weißenburg im Elsass.

Zwischen den vielen Fachwerkhäusern und in den kleinen Seitenstraßen hat man sich sofort wohlgefühlt.

Die Atmosphäre an der Lauter mit den vielen bunten Blumen haben wir als sehr friedlich und ruhig wahrgenommen.

Bei den heißen Temperaturen konnten wir unsere Französischkenntnisse sofort in einer Eisdiele und in einem kühlen Supermarkt anwenden.

Die Leute haben uns direkt mit einem freundlichen „Bonjour!“ begrüßt, waren sehr verständnisvoll, wenn uns einmal das richtige Wort gefehlt hat, und haben uns mit einem „Bonne journée!“ verabschiedet.

Wir können einen Ausflug nach Wissembourg nur empfehlen!

Am ersten Tag unserer Ausflüge, die Frau Dewald für uns organisierte, sind wir ins Elsässische Wissembourg gefahren. In der Stadt an der Grenze zwischen Frankreich und Deutschland haben wir die St. Peter und Paul Kirche betrachtet und anschließend eine Stadttour durchgeführt. Zu guter Letzt haben wir uns in einem französischen Supermarkt mit französischen Spezialitäten für das abschließende Picknick in einem Park an der Lauter ausgerüstet. Den folgenden Tag verbrachten wir in Heidelberg. Nach der Fahrt mit der Bergbahn aufs Heidelberger Schloss, auf dem wir eine tolle Aussicht genießen konnten, schlossen wir den Tag mit einer Schifffahrt auf der Weißen Flotte ab. Am Mittwoch ging es für uns nach Schwetzingen. Dort angekommen begannen wir sofort mit der Erkundung des wunderschönen Schlossparks und bekamen im Anschluss daran eine informative Führung in den Räumen des Schwetzinger Schlosses, die wir alle sehr interessant fanden. Am Ende dieser Führung durften wir Kostüme aus der damaligen Zeit anprobieren und haben sogar kleine Paartänze einstudiert. Das war ein schöner Abschluss. Am Donnerstag stand Frankfurt auf dem Programm. Am Mainufer, an dem die Skyline wunderbar zur Geltung kommt, besuchten wir das Deutsche Filmmuseum, das uns allen sehr gefallen hat. Die Führung war interaktiv und wir haben Interessantes zur Geschichte der Filmproduktion erfahren. Nach der Führung hielten wir uns noch ein wenig im Museum auf. Nach dem Museumsaufenthalt durften wir in Kleingruppen die Metropole erkunden und das Großstadtflair auf uns wirken lassen. Am Freitag haben wir die erlebnisreiche Woche bei einem Picknick im Luisenpark in Mannheim ausklingen lassen.

Insgesamt blicken wir Schüler*innen auf eine sehr abwechslungsreiche und kurzweilige Woche zurück.

Täglich hören in Deutschland über 53 Millionen Menschen Radio. Dadurch werden wir informiert bzw. unterhalten. Doch wie funktionieren so etwas wirklich? Dieser Frage ist der Stammkurs von Frau Scheuber (11. Klasse) am Montag, dem 11.07.2022, nachgegangen. Dafür haben wir unseren ehemaligen Schüler Jens Schneider, der heute als Moderator in der Morgenshow des Radio Regenbogens tätig ist, kontaktiert und einen Besuch beim Radio Regenbogenstudio in Mannheim vereinbart. Dabei haben wir erfahren, dass der Radiosender aufgrund seiner Unabhängigkeit zum Staat sich mit Werbungen, Events, etc. finanziert. Dementsprechend gibt es die unterschiedlichsten Arbeitsbereiche in Radiosendern – vom Marketing, Technik bis hin zum Journalismus. Zudem hat uns Herr Schneider durch das Radio Regenbogenstudio geführt, wo wir einen Blick hinter die Kulissen erlangen konnten.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass die Exkursion uns eine neue Perspektive auf den Aufbau eines Radiosenders verliehen hat. Ein informativer und interessanter Ausflug!

Am Dienstag, dem 12.07.2022, ist der Stammkurs von Frau Scheuber (11.Klasse) nach Bonn gefahren. Bonn ist auch als Geburtsstadt Beethovens bekannt. Auch wir wurden von dieser Besonderheit Bonns angezogen und haben das sogenannte Beethovenhaus in der Bonngasse Nr.20 besucht. Dieses wurde ausnahmsweise für uns am Dienstag geöffnet. Wir bekamen eine Führung durch das Haus. Darüber hinaus haben wir versucht in der Sütterlinschrift zu schreiben, die aus der Zeit Beethovens stammt. Nach der Durchführung durften wir in Dreiergruppen Bonn erkunden.

Zusammenfassend haben wir einen schönen Tag als Stammkurs verbracht und vieles über Beethoven und Bonn erfahren!

 

Im ersten Jahr der Oberstufe haben wir (ein Grundkurs Ethik und ev. Religion) eine fünftägige Kursfahrt nach Berlin unternommen. Nach einer langen, aber spaßigen Zugfahrt erkundeten wir schon am ersten Tag einige Sehenswürdigkeiten in Berlin, wie z.B. das Brandenburger Tor. In den folgenden Tagen haben wir sehr viele lehrreiche und zum Nachdenken anregende Exkursionen durchgeführt. Die Exkursion Mauertour und die Gedenkstätte in Sachsenhausen festigten unser bereits in der Schule erlerntes Wissen. Rückblickend lässt sich dieses Erlebnis weiterempfehlen, da es nicht nur unser Gemeinschaftsgefühl als Gruppe bereichert hat, sondern auch viele verschiedene Eindrücke hinterlassen hat.

Vom 04.-08. Juli 2022 begab sich der Kurs mit Frau Beil auf eine Zeitreise von der Blütezeit des Judentums im Mittelalter bis zur Gegenwart.

Am Montag besichtigten wir in Speyer unter anderem die alte Synagoge und die besterhaltene Mikwe nördlich der Alpen. Im Anschluss besuchten wir die neue Synagoge. Am Dienstag nahmen wir im Jüdischen Museum in Frankfurt an einem Workshop zum Thema Vorurteile teil. Am Nachmittag beschäftigten wir uns mit der Geschichte der Familien Rothschild, Senger und Frank. Am Mittwoch lernten wir die jüdische Küche kennen und probierten eines dieser Gerichte aus. Am Donnerstag waren wir in Worms, einer weiteren SchUM-Stadt. Dort haben wir eine weitere Synagoge und die Riten der Beerdigung auf der UNESCO-Welterbestätte Friedhof „Heiliger Sand“ kennengelernt. Am Freitag stellten wir unseren persönlichen Eindruck in kreativer Form vor.

Die gemeinsamen Tagesausflüge haben nicht nur unser Wissen erweitert, sondern auch uns als Kurs näher zusammengebracht. Wir haben neue Orte und viele lieben Menschen kennengelernt. Es hat deutlich mehr Spaß gemacht, als sich das ganze Wissen alleine aus Büchern anzueignen.  Während der gesamten Führungen waren es immer mehr als nur bloße Worte, Zahlen und Namen. Es waren Menschenleben und Schicksale. Solche wie du und ich, jedoch wurden sie aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit ausgegrenzt, verfolgt und massenhaft ermordet. Es ist unglaublich wichtig, diesen Fehler – egal wem gegenüber – nicht zu wiederholen und zuzulassen. Es liegt in unserer Hand jegliche Vorurteile bestimmten Gruppen gegenüber aufzudecken und zu beseitigen.

Nach den fünf Tagen wurde uns allen klar, dass ein gemeinsames, friedliches Leben nur dann möglich ist, wenn wir alle offen sind, einander so akzeptieren, wie wir sind, und uns nicht voreilig eine Meinung bilden.